Warum es Sinn macht gebrauchte Business Notebooks zu kaufen?

Man kennt das ja…das alte Notebook ist nach einigen Jahren vermüllt und die Hardware zu veraltet. Da muss dann schnell mal ein anderes her, aber welches?

Kauft man sich für 500 Euro ein beliebiges Notebook in einem Technikfachmarkt der Wahl, wohl wissend, dass in 2 Jahren vermutlich die gleiche Situation eintritt oder ist es nicht vielleicht sinnvoll sich anderweitig umzuschauen…

Überlegene Gehäuse der Business Hardware

Das Problem mit den Durchschnitts-Notebooks für den gemeinen Konsumenten ist, dass es allein schon durch die verbaute Hardware und beispielsweise das Gehäusematerial nicht unbedingt langlebig ist. Die Gehäuse sind oft komplett aus Plastik und das Innenleben erfüllt meist nur den Standard. Zudem sind die Gehäuse räumlich nicht gut konzipiert, sodass es zu einem Wärmestau kommen kann und dies zu einem ewig laut arbeitenden Lüfter führt. Durch die gestaute Wärme ist es durchaus möglich, dass sich die Lötstellen lösen, was ja nicht im Sinne des Erfinders ist.

Bei Geräten wie den HP Elitebook Workstations 8560w/8570w ist das Metallgehäuse zwar massiver und in Folge dessen schwerer, aber dadurch auch robuster.

Gewicht kostet

Heutiger Standard bei Geräten bis zu ungefähr 500 Euro sind eher abgepecktere, kleinere und dadurch auch leistungsschwächere Prozessoren, die Hälfte des Arbeitsspeichers und der SSD Festplatte, wenn denn eine verbaut wurde. Der Grund dafür ist meist die „Leichtigkeit“ – viele Teile werden durch weniger gewichtige ersetzt. Es ist zwar schön ein sehr leichtes, tragbares Gerät zu haben, leider haben davon aber auch viele nicht mehr die große Leistung im Vergleich.

Schnell mal was austauschen

Einige Hersteller gehen dazu über einige ihrer Komponenten fest auf der Platine zu verlöten und somit einen Austausch von Hardware zu erschweren.

Für findige Nutzer ist es ja vielleicht auch interessant an das Innenleben schnellstmöglich heranzukommen, ohne erst viele Schrauben lösen zu müssen und bei Bedarf selbst nachrüsten zu können (Arbeitsspeicher, Festplatte, Module).

Businessgeräte haben mindestens eine Serviceklappe wie beim HP ZBook 15.

Andere Hersteller können unter Umständen zwei Klappen haben (Lenovo ThinkPad T530), sodass man schnell an alle Bauteile mit wenig Aufwand herankommen kann.

Investition in die Zukunft… nicht in den Moment

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man hochwertige Technik für einen Preis bekommt, bei dem die normalen Geräte für gewöhnlich erst anfangen.

Nehmen wir beipielsweise ein Lenovo ThinkPad T430: da stecken zum Beispiel ein i7 Prozessor der 3. Generation, 8 GB Arbeitsspeicher und eine 250GB SSD Festplatte drin. Heutzutage braucht man ja an und für sich nicht mehr zwingend ein DVD Laufwerk, aber einige Nutzer legen da doch noch wert drauf. Auch das wäre bei diesem Gerät gegeben.

Das Baujahr ist nicht so wichtig

Gut gepflegte Business Geräte können noch einen langen Atem haben. Akkus der Notebooks halten durchaus noch 3 bis 4 Stunden durch.

Ein zweiter Blick lohnt sich

Heutzutage spielt das Alter bei so vielen Dingen keine Rolle, warum sollte es also hier anders sein, zumal es in dem Fall sehr trügen kann und nicht viel aussagt.

Nicht zu vergessen, dass man der Umwelt dabei auch noch etwas Gutes tut, wenn ein schon existentes Gerät wieder in treusorgende Hände kommt.

Wer mehr Wert auf Leistung legt (und diese aus z.B. grafischer Sicht braucht), der kann sich mal die Workstations näher zu Gemüte führen. Diejenigen, die nur ein bisschen surfen und Office nutzen, haben jetzt die Qual der Wahl. 😉

Es gibt diese und noch mehr Gründe, warum sich ein Blick definitiv lohnt und langfristig sogar die richtige Entscheidung für Leistung und Geldbeutel sein kann, aber auch hier muss jeder wieder selbst entscheiden, was es ihm letzten Endes wert ist.

Eure Susann vom preiswertePC.de – Team

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